Presse zu E-Mail-Themen

Gemäß einer Studie verbringen Deutsche nur 45 Prozent ihrer Arbeitswoche mit der Erledigung primärer Aufgaben. 13 Prozent der Zeit gehen für administrative Aufgaben und ebenfalls 13 Prozent für das Senden, Beantworten und Sortieren von E-Mails drauf.
welt.de, 5.2.1020

Der amerikanische Dienstleister KnowBe4 führte zehntausende Phishing-Tests durch. 39 Prozent der Empfänger von dringend formulierten Nachrichten zur sofortigen Überprüfung des Passwords fielen auf diese herein.
Wiwo, 30.1.2020

Der Dienstleister Net-at-Work prognostiziert, dass 2020 folgende E-Mail-Attacken an Wichtigkeit gewinnen werden: (1) Jack-in-the-box-Attacken. Dabei werden harmlose Links für eine sehr kurze Zeit durch bösartige Links ersetzt. (2) Angriffe auf Monokulturen wie Office 365 und SaaS-Mail-Sicherheitslösungen. (3) Einsatz von neuen Top-Level-Domains durch die Angreifer. (4) Vermehrte Infiltrierung von Webservern. Dies spart den Aufbau eigener vertrauenswürdiger Domains. (5) Die Toleranz von E-Mail-Clients bzgl Abweichungen vom E-Mail-Standard wird verstärkt für Angriffe ausgenutzt. (6) Malware wird in alte Archivformate wie z.B. 7zip gesteckt. Betriebssysteme können diese alten Formate noch öffnen, die meisten modernen Virenprogramme aber nicht mehr.
botfrei.de, 30.1.2020

Eine Studie mit 290 Angestellten in den USA wies nach, dass Stress in der Arbeit zu unordentlichen Arbeitsplätzen und unaufgeräumten E-Mail-Accounts führt. Dies erhöht wiederum den Stress weiter.
researchgate.net, Januar 2020

Wer glaubt, Deutsche seien im Internet viel unterwegs, sollte nach Asien schauen. Thailändische Nutzer sind durchschnittlich 9,6 Stunden pro Tag online. Da nehmen sich die 4,87 Stunden der Deutschen sehr bescheiden aus. An erster Stelle der Internetnutzer liegen ausnahmslos asiatische Länder. Die USA liegen weit abgeschlagen bei 6,5Stunden pro Tag.
NZZ, 28.1.2020

Gemäß einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt darf die Teilnahme an einem Gewinnspiel an die Bedingung geknüpft werden, künftig E-Mail-Werbung von einer klar beschriebenen, übersichtlichen Anzahl von Unternehmen zu akzeptieren.
telespiegel, 13.1.2020

Der Artikel beleuchtet die Akquisition eines Unternehmens, das aus öffentlich zugänglichen Informationen – z.B. aus sozialen Netzwerken – Ratings zur Vertrauenswürdigkeit einer Person errechnen kann. So können z.B Fotos daraufhin ausgewertet werden, ob eine Person regelmäßig leicht bekleidet oder mit Alkohol abgebildet ist. Airbnb hat ein entsprechendes Patent angemeldet, streitet jedoch ab, die Software zu nutzen. Die Geschäftsbedingungen der Website würden die Nutzung jedoch zulassen.
Netzpolitik, 10.1.2020

Dass E-Mail mit Malware-Anhängen und/oder Malware-Links für große Schäden in Verwaltungen verantwortlich sind, ist allgemein bekannt. Die Finanzbehörden Niedersachsens haben daraus die Konsequenz gezogen und blockieren künftig E-Mails mit Microsoft-Dokumenten und Links. Ein großer Schönheitsfehler: Die Absender werden darüber nicht informiert.
golem.de, 9.1.2020

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat die beliebtesten Passwörter der Deutschen 2019 veröffentlicht – und die sind erschreckend simpel.“123456“ steht an erster Stelle, gefolgt von „123456789“,“12345678“ und „1234567“. An fünfter Stelle steht ein Password, das Buchstaben statt Ziffern nutzt. Es lautet „password“.
basicthinking.de, 25.12.2019

Was für jeden Angestellten in der Wirtschaft seit 20 Jahren normal ist, wird nun auch für die 21.600 Lehrer in Thüringen Realität: sie erhalten 2020 eine dienstliche E-Mail-Adresse.
mdr.de, 19.12.2019

Gegen die Firma Delivery Hero Germany GmbH wurde ein Bußgeld von 195.407 Euro verhängt, weil zehn E-Mail-Adressen ehemaliger Kunden nicht gelöscht worden waren, sich acht ehemalige Kunden über unerwünschte Werbe-E-Mails beschwert hatten und fünf Personen die geforderten Selbstauskünfte nicht erhalten hatten.
Wochenendspiegel, 12.12.2019

Eine aktuelle Studie von FinCEN Advisory geht davon aus, dass sogenannte Business E-Mail Compromise-Scams – bei denen ein hochrangiger E-Mail-Absender vorgegaukelt wird –in den USA seit 2016 finanzielle Verluste in Höhe von neun Milliarden US-Dollar verursacht haben. Schwachpunkt bei allen Angriffen war letztendlich ein Mitarbeiter, der unvorsichtigerweise eine E-Mail geöffnet hat.
Digital Business, 5.12.2019

96 Prozent aller Unternehmen sehen das betrügerische Abfischen von Passwörtern per E-Mail als das größte Sicherheitsrisiko. 2019 wurden täglich 4,7 Mrd. E-Mails zum Zwecke versandt, an vertrauliche Zugangsdaten des Empfängers zu kommen. Diese und viele weitere Informationen zur Geschichte des Phishing finden sich im interessanten Blog-Beitrag.
wiwo.de, 5.12.2019

Göttinger Wissenschafter nahmen 35 Online-Dienste unter die Lupe. Darunter auch Größen wie Amazon, Google und Facebook. Kein einziger der untersuchten Dienste war DSGVO-konform.
heise.de, 28.11.2019

Die Internetnutzung produziert in Deutschland so viel CO2 wie der gesamte Flugverkehr. Die Internet-Rechenzentren verbrauchen 14 Mrd Kilowattstunden – 40 Prozent mehr als 2010. In Frankfurt fließen 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Rechenzentren ein. Damit könnte man fast die ganze Stadt mit Wärme versorgen. Alleine durch die eine Milliarde E-Mails, die in Deutschland täglich verschickt werden, fallen 1.000 Tonnen CO2 an, 1 Gramm pro E-Mail.
zdf.de, 28.11.2019

Wenn die Suche nach der geschäftlichen E-Mail-Adresse eines potentiellen Ansprechpartners in Google und in sozialen Plattformen wie Xing und LinkedIn keinen Erfolg haben, kann man es mit Trial-and-Error versuchen. Die meisten Unternehmen verwenden ein einheitliches Format für E-Mail-Adressen. Hat man also eine Adresse aus diesem Unternehmen, kann man auf die E-Mail-Adresse jener Person schließen, deren E-Mail-Adresse man sucht. Verifizierungsseiten wie www.verifyemailaddress.org und hunter.io können dabei helfen herauszubekommen, ob die E-Mail-Adresse wirklich existiert.
Futurezone.de, 28.11.2019

2018 verzeichnete Facebook erstmalig einen Rückgang der Nutzerzahlen. Dieser Trend setzt sich auch 2019 fort – und das schneller als erwartet. Der stärkste Rückgang - 19,2 Prozent - ist bei den Nutzern im Alter von 12 bis 17 Jahren zu verzeichnen. Diese wechseln auf andere Plattformen. Trotzdem bleibt Facebook weiterhin das führende soziale Netzwerk in Deutschland.
Com-magazin.de, 26.11.2019

Die repräsentative Analyse "Gesundheitliche Effekte des digitalen Wandels am Arbeitsplatz" der Barmer Versicherung mit über 8.000 Teilnehmern ergab, dass sich Digitalisierung positiv auf die Gesundheit auswirkt, wenn sie flexible Arbeitszeiten und –bedingungen ermöglicht. Digitalisierung kann allerdings zu emotionaler Erschöpfung führen. Dabei nehmen jüngere Beschäftigten dies stärker wahr, als ältere. Emotionale Erschöpfung korreliert mit geschäftlicher Nutzung digitaler Kommunikationsmittel in der Freizeit. Auch der Einfluss des Vorgesetzten ist entscheidend: Je häufiger der Chef mobil arbeitet, desto stärker ist die Überlastung der Beschäftigten.
Barmer.de, 2019 
Link zur gesamten Studie

Manch einer freut sich über eine freundliche „Danke“-E-Mail. Die Mehrheit findet sie aber oft lästig. Auf einen vollkommen anderen Aspekt weist eine Untersuchung des englischen Energieunternehmens OVO hin. Demgemäß werden in Großbritannien täglich 64 Millionen unnötige „Danke“-E-Mails versendet. Würde auf diese verzichtet, könnte man pro Jahr 16.433 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht 81.152 Flügen von Großbritannien nach Madrid.
DerStandard.de, 27.11.2019

Schweizer Kinder werden immer gesünder. Doch das gilt nur für den Körper. Der Artikel beleuchtet, dass es um die psychische Gesundheit immer schlechter gestellt ist. Hautursachen seien neben Leistungsdruck vor allem die Digitalisierung und hier besonders die sozialen Medien sowie das Gaming.
sonntagszeitung@, 24.11.2019

Das Chat- und Collaborationstool Microsoft Teams soll gemäß Microsoft inzwischen 20 Millionen tägliche Nutzer haben. Der Wettbewerber Slack meldet dagegen nur 12 Millionen aktive Benutzer pro Tag.
internetworld.de, 22.11.2019

Der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter sammelte Informationen von 1.400 Sicherheitsdienstleistern. Demnach hat sich der durchschnittliche Schaden aus Ransomware-Angriffen gegenüber 2018 verdreifacht (von 40.500 Euro auf 121.500 Euro). E-Mails sind mit 67 Prozent die Hauptursache für erfolgreiche Ransomware-Attacken. blog.wiwo.de, 20.11.2019

Unisys befragte 1.000 IT-Verantwortliche und Führungskräfte in 13 Ländern zu ihren Plänen und Erfahrungen mit der Cloud. 93 Prozent der Unternehmen migrieren in die Cloud. Insgesamt glauben knapp Dreiviertel, dass die Vorteile überwiegen, wobei allerdings 30 Prozent noch keine erkennbaren Vorteile aus der Cloud bezogen haben.
Kroker’sLook@it, 18. 11.2019

In diesem Interview beschreibt ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Sophos, wie sein Unternehmen Schäden aus Phishing-Angriffen vermeiden will. Quintessenz: Es kann nicht verhindert werden, dass Phishing-E-Mails die Unternehmen erreichen und dass auch immer wieder Mitarbeiter Links anklicken. Da oft erst nach mehreren Tagen wirklich größere Schäden angerichtet werden, ist es wichtig, dass das erste Auftreten einer Phishing-Mail sofort gemeldet wird. Mit dieser Information kann nach nachgeprüft werden, wer im Unternehmen eine ähnliche E-Mail erhalten hat. Entsprechende Gegenmaßnahmen können dann gesetzt werden. Je nach Gefahrenstufe sind Mitarbeiter differenziert auszubilden und anzuhalten, Phishing-E-Mails zu melden, statt sie einfach zu löschen.
golem.de, 14.11.2019

KnowBe4, amerikanischer Anbieter von Sicherheitstrainings, befragte 600 Personen. Demnach sehen 96 Prozent der Unternehmen in Phishingbetrug per E-Mail das größte Sicherheitsrisiko – gefolgt vom Leichtsinn der Endbenutzter (76 Prozent). Die Angst vor Wirtschaftsspionage und Abhöraktionen (jeweils 5 Prozent) liegt am Ende der Befürchtungen der Fachleute.
Wiwo-Blog, 12.11.2019

Der Artikel beleuchtet die Anforderungen an die Verschlüsselung von E-Mails, die sich aus der DGVA ergeben. Fazit: TLS ist im Prinzip nicht ausreichend. Eine Ende-zu-Endeverschlüsselung sei für personenbezogene E-Mails anzuraten – und sei es in Form einer passwortgeschützten Zip-Datei. Als Alternative für einige Branchen wird ein Webportal vorgeschlagen, von dem sich die Empfänger ihre Nachrichten abholen können.
datenschutzbeauftragter-info.de, 13.November 2019

Der Kontaktmanagement-Anbieter Twilio befragte weltweit 2.500 Verbraucher. Danach bevorzugen 83 Prozent der Verbraucher E-Mail als Kommunikationskanal. Geht es dagegen um dringende Nachrichten, dann ist SMS doppelt so populär wie E-Mail. Mehr als 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie schon einmal ein Unternehmen für die richtige Kommunikation belohnt haben. 70 Prozent sagten, dass sie schon einmal Unternehmen für die Nutzung des falschen Kommunikationskanals bestraft haben (z.B. ein Abo gekündigt haben).
funkschau.de, 11.11.2019

In einem Interview gegründet Prof. Engesser, Professor für Kommunikationswissenschaften, weshalb E-Mail weiterhin populär sein wird: (1) Nach wie vor wechseln Organisationen von Druck- auf E-Mail-Kommunikation, (2) In der Individualkommunikation ist E-Mail nach wie vor leistungsstärker als Teamkommunikations-Tools, (3) für viele Prozesse – inklusive Anmeldung zu E-Collaboration-Werkzeugen – benötigt man eine persönliche E-Mail-Adresse, (4) Inhalte in E-Mails gelten im Geschäftsleben als verbindlicher und damit als belastbarer. Professor Engesser weist abschließend darauf hin, dass bei der Auswahl neuer Kommunikationstools auf den Bedarf der Mitarbeiter geschaut werden sollte. „Nur weil etwas neu und hip ist und mit vielen Funktionen glänzt, muss es im Alltag nicht unbedingt von größerem Nutzen sein.“
Spiegel.de, 9.11.2019

Die Hochschule für Medien Stuttgart und das Fachportal SharePoint360.de unter 275 Anwendern ergab, dass MS Teams bereits in 68 Prozent der Unternehmen genutzt wird. Allerdings sieht die Mehrheit der Befragten auch E-Mail weiterhin stark. Über ein Viertel befürchten, dass moderne Team-Kommunikationswerkzeuge wie Yammer, MS Teams und Slack die Bearbeitung von Dokumenten komplizierter, statt einfacher wird.
openpr.de, 7.11.2019

Über 1.4000 US-Schulen setzen eine Scan-Software ein, die die digitale Arbeit und Kommunikation ihrer Schüler und Schülerinnen mittels KI überwacht. Im Schuljahr 2018/2019 sollen die Schulen über 6.000 beabsichtigte Selbstmorde informiert worden sein. Insgesamt seien 722 Selbstmorde verhindert worden.
heise.de, 2.11.2019

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