Presse zu E-Mail-Themen

Die rechtlichen Voraussetzungen wurden schon vor einiger Zeit geschaffen, aber Fälle, in denen US-Grenzbeamte E-Mail-Accounts auf Smartphones durchsucht haben, wurden nicht bekannt. Das hat sich nun geändert. Einer 28-jährigen Kanadierin wurde aufgrund einiger E-Mails in ihrem Account die Einreise verweigert – lebenslang.
vice.com, 18.8.2017

Amerikanische IT-Verantwortlichen geben E-Mail einen höheren Stellenwert als Sachbearbeiter. Das ergab eine Studie von Robert Half Technology unter 2.500 CIOs und 1.000 Angestellten. Etwa Dreiviertel (73 Prozent) der CIOs glauben, dass E-Mail auch in drei Jahren noch das wichtigste interne Kommunikationsmittel sein wird. Bei den Sachbearbeitern glaubt das nur etwa die Hälfte (53 Prozent). Auch bei der Beurteilung der einzelnen Kommunikationswerkzeuge fallen die Ansichten der IT-Verantwortlichen und der Nutzer auseinander. 41 Prozent der CIOs sehen in E-Mail das beste Mittel für die Kommunikation im Team. Sachbearbeiter sehen E-Mail mit 27 Prozent der Nennungen nur als zweitbestes Kommunikationsmittel. Sie bevorzugen Persönliche Gespräche (37 Prozent). Allerdings ist auch für Angestellte E-Mail mit 46 Prozent das Werkzeug, das sie faktisch am meisten nutzen. Während sich die Einschätzungen von CIOs und Nutzern bei Telefon (9 Prozent) und Video-Conferencing (7 bzw. 6 Prozent) weitgehend decken, klafft bei der Einschätzung von internen sozialen Netzwerken die Einschätzung der CIOs und Nutzer wieder weit auseinander. 8 Prozent der CIO sehen in diesen Werkzeugen die beste Kommunikationsmethode – aber nur 2 Prozent der Personen, die diese nutzen sollen. Instant Messaging wird von allen Gruppen intensiv genutzt, wobei 76 Prozent sich genötigt sehen, auf eine Instant Message umgehend zu antworten. Bei E-Mail empfinden nur 24 Prozent der Befragten diesen Druck.
Cio.de, 17.8.2017

Forscher auf Standford und Cambridge haben Studenten eine Pizza für die E-Mail-Adressen von drei Freunden angeboten – und konnten ein reges Interesse registrieren. Datenschutz hat für die befragten Studenten allen anderen Aussagen zum Trotz also einen geringen Stellenwert.
faz.net, 14.8.2017

Immer mehr Unternehmen setzen im Internet nicht mehr auf die E-Mail-Adresse sondern auf die Telefonnummer zur Identifizierung ihrer Nutzer. Allerdings birgt dies für die Nutzer auch Risiken.
DerStandard.at, 11.8.2017

Sieben Tipps für eine gelungene E-Mail-Signatur will der Artikel geben: 1. Verwende Farben!, 2. Arbeite mit Bildern!, 3. Priorisiere die Information, 4. Leite visuell durch die Informationen, 5. Nutze Call-To-Actions! 6. Weise auf Möglichkeit zum persönlichen Treffen hin und 7. Erfülle die gesetzlichen Pflichtangaben. Zumindest die im Artikel gegebene Empfehlung, Farben und Bilder zu verwenden ist nicht unumstritten. Viele Empfänger lehnen diese ab. Außerdem sind diese Gestaltungen nicht sichtbar, wenn sich der Empfänger seine E-Mails lediglich im Text-Modus anzeigen lässt.
t3n.de, 9.8.2017

Ein Forscher der ETH Zürich hat nachgewiesen, dass Soziale Netzwerke aus den Kontakten ihrer Nutzer – auch wenn diese Kontakte gar nicht bei ihnen registriert sind – weitgehende Schlüsse ziehen lassen, wodurch Persönlichkeitsprofile geschaffen werden können. Der Forscher hat dies an den Eigenschaften „sexuelle Orientierung“ und „Beziehungsstatus“ aufgezeigt.
telebasel.ch, 7.8.2017

Der Geschäftsführer eines Markforschungsunternehmens machte den Selbstversuch und reagierte auf eingehende E-Mails per Telefon und nicht per Antwort-E-Mail. Seine persönliche Erfahrung: Es ist schneller, empathischer und belastet den Körper weniger einseitig.
businessinsider.de, 3.8.2017

Willenserklärungen per E-Mail wurden bislang – solange nicht elektronisch signiert – nicht als eine rechtsverbindliche schriftliche Willenserklärung betrachtet. Sofern die Willenserklärung in einem angehängten und unterschriebenen PDF-Dokument verschickt wird, sieht das Bundesverwaltungsgericht nunmehr die Schriftform als gegeben an. Das Urteil wurde im Zusammenhang der Mitbestimmung gefällt.
bund-verlag.de, 2.8.2017

Ein Brite machte sich den Spaß und schrieb Prominente der amerikanischen Regierung unter dem Namen anderer Prominenter an. Es ist erschreckend, wie viele Personen auf seinen dreisten Streich hereinfielen. Hätte er es darauf angelegt, hätte er wahrscheinlich sogar sensible Informationen erhalten. Auch so schickte der u.a. auch für Internetsicherheit zuständige Heimatschutzbeauftragte dem Briten seine private E-Mail-Adresse. Für den Fall, dass er sie je brauchen sollte.
n-tv.de, 1.8.2017

Der Artikel gibt Ratschläge, die die Betreffzeile bei E-Mail-Marketing aufgebaut werden sollte. Die Tipps: 1.) Wenn-Dann-Konstruktionen nutzen, 2.) Unvollständige Betreffzeile (Nur für dich: Der neue ...), 3.) An bestimmte Situationen erinnern, 4.) Mutig an Emotionen appellieren, 5.) Gemeinsamkeit in den Mittelpunkt stellen, 6.) Eine persönliche Frage stellen, 7.) Eine unvollständige Frage stellen. 8.) Suggerieren, dass etwas verpasst werden könnte, 9.) Die „Dein ... ist da!“-Betreffzeile verwenden und 10.) Die „Nur öffnen-wenn...“-Betreffzeile nutzen.
internetworld, 11.7.2017

10.000 zentral gesteuerte Twitter-Accounts für 500 Dollar. Mit Social Bots lässt sich Stimmung beeinflussen und gut Geld verdienen. Von Beiträgen von Menschen sind die automatisch generierten und gelikten Nachrichten immer schwerer zu unterscheiden. Das München Center for Internet Research hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem Lösungen für das Erkennen von Bots gesucht werden. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Sueddeutsche.de, 10.7.2017

Wir kennen es von Produkten beim Online-Händler: Produkte, die wir bewerten können. Der Hedgefond Bridgewater (1.500 Mitarbeiter) und die Großbank JP Morgan (240.000 Mitarbeiter) übertragen das Prinzip nun auf ihre Mitarbeiter. Jeder kann dort per App seine Kollegen bewerten und Lob und Kritik aussprechen.
welt.de, 9.7.2017

Der Artikel zitiert die Studie von Boomerang, gemäß der die Grußformel „Danke im Voraus“ eine um 18,2 Prozentpunkte höhere Antwortrate generiert als andere Grußformeln. Ein ähnliches Ergebnis brachte 2010 ein Versuch an der University of Pennsylvania. Dort boten E-Mail-Empfänger, denen man bereits im Voraus gedankt hatte, doppelt so oft ihre Hilfe an, als jene E-Mail-Empfänger, die die E-Mail ohne diesen Dank erhalten hatten.
arbeits-abc.de, 6.7.2017

Eine Studie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Münchner Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung zeigte, dass der wichtigste Schritt zu einem stressfreieren Umgang mit der dauernden Erreichbarkeit sei, das Thema offen zu thematisieren und klare Aussagen zu treffen. Für die MASTER-Studie (MASTER-Management ständiger Erreichbarkeit) wurden 300 Mitarbeiter von fünf IT-Unternehmen befragt).
infranken.de, 5.7.2017

Aufgrund kommunikationstechnischer Eigenschaften sollte negatives Feedback möglichst nicht elektronisch übermittelt werden. Denjenigen, die es dennoch tun müssen, empfiehlt die Autorin: 1.) Freundliche, positive Einleitung schreiben. 2.) Schreiben, was als gut empfunden wurde – nicht alles ist schlecht. 3.) Das kritische Feedback konstruktiv formulieren, so dass der Empfänger weiss, was er das nächste Mal besser machen kann. 4.) Freundlicher, wertschätzender Abschluss. Anschließend sollte man die E-Mail noch einmal mit den Augen des Empfängers lesen. Wie würde man sich als derjenige fühlen?
Karriere.at, 3.7.2017

Der Artikel zeigt auf, woran man Phishing-Versuche erkennen kann. Er verlinkt zudem auf einen von der Hochschule Luzern erstellten Test, anhand dem man ermitteln kann, wie viele Phishing-Versuche man erkennt.
Cash.ch, 29.6.2017

Der deutsche E-Mail-Dienst Posteo sperrt das E-Mail-Konto, das die Petya-Erpresser bei ihrem Hackerangriff für die Abwicklung der Lösegeldzahlung nutzen wollten. Die Opfer können so weder bezahlen noch Infos zum Entsperren ihrer Dateien abrufen.
n-tv.de, 28.6.2017

Regierungen werden zunehmend über das Internet angegriffen. Dieses Mal hat es das britische Parlament erwischt. Angreifer versuchten in das E-Mail-System einzudringen.
Zeit online, 24.6.2017

Seit 2004 durchleuchtete Google die Emails seiner Nutzer um basierend auf den Inhalt passende Anzeigen platzieren zu können. Das soll gemäß einer Verlautbarung von Google in Laufe des Jahres aufhören.
Handelsblatt, 24.6.2017

Unsere Zeit ist schnelllebig. Da ist es ganz interessant einmal zu lesen was man vor zwei oder drei Jahrzehnten zu bestimmten Technologien meinte. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlichte die Redaktion einige der damaligen Artikel – u.a. auch zu E-Mail. Damals war noch die Rede vom „Byte“-sparen.
Neue Zürcher Zeitung, 15.6.2017

Der Artikel beschäftigt sich damit, welche Grußformeln in der Geschäftskommunikation möglich sind und was dabei zu beachten ist. Grundsatz: Abwechslung macht die E-Mails individuell, aber es ist darauf zu achten, dass sie zum Unternehmen und zum Absender passen.
arbeits-abc.de, 30.5.2017

Ein Versuch der amerikanischen Krebsgesellschaft mit 1070 hartnäckigen Rauchern hat ergeben, dass eine digitale Raucherentwöhnung ähnlich hohe Erfolgsraten hat wie die Entwöhnung mit den besten Medikamenten. Hierzu erhielten die Teilnehmer regelmäßig E-Mails. Die Frequenz und auch die persönliche Ansprache hatten einen großen Einfluss auf den Erfolg.
FAZ, 28.5.2017

Im Blog empfiehlt der Autor, regelmäßig alle ungelesenen E-Mails einfach zu löschen. SofTrust schlägt einzelnen Führungskräften immer wieder einmal vor, für sich persönlich genau diesen Tipp umzusetzen. Allerdings nicht als endgültige Lösung, sondern damit die Führungskräfte am eigenen Leib erfahren, dass "die Welt nicht untergeht" wenn E-Mails nicht gelesen werden. Doch das darf für wirkliche Führungskräfte nicht das Ende sein. Wer als Verantwortlicher erkennt, dass offenbar sehr viele unnötige Kommunikationstransaktionen im Unternehmen stattfinden, muss im nächsten Schritt dafür sorgen, dass diese reduziert werden. Das ist alles andere als trivial. Aber es ist möglich.
Handelszeitung, 24.5.2017

Offenbar sind englische Top-Manager per E-Mail leicht hereinzulegen. Nach dem Barklays-Chef fiel nun auch Mark Carney, der Gouverneur der Bank of England auf einen Witzbold herein, der sich mit einer Hotmail-Adresse als der Oberaufseher der Zentralbank ausgegeben hat. Es entstand ein E-Mail-Austausch, der zeigt, dass der Top-Manager seine E-Mails selbst bearbeitet und grundlegende Sicherheitsüberlegungen nicht kennt.
Handelsblatt 24.5.2017

Eine Untersuchung der Royal Society for Public Health mit fast 1.500 jungen Teilnehmern zeigt, dass sich soziale Plattformen negativ auf die Psyche und die Gesundheit auswirken. Besonders negativ wirkt sich demnach Instagram aus.
Kurier, 22.5.2017

Der Oberste Gerichtshof Österreichs hat entschieden, dass eine normale E-Mail nicht dem Schriftlichkeitsgebot entspricht und damit unwirksam für die Kündigung von Mietverhältnissen ist.
Vorarlberger Nachrichten, 22.5.2017

Die Umfrage im Auftrag von United Internet zeigt, dass bei der Hälfte der deutschen Befragten die Bedenken bzgl. des Datenschutzes seit der Wahl von Donald Trump zugenommen haben. Von den Bedenken profitieren die deutschen E-Mail-Anbieter gmx.de, web.de und T-Online.
welt.de, 21.5.2017

Die Kolumne weist auf die in Technologie steckende Antiproduktivität hin. Bei Vollkostenrechnung stellen sich Effizienzwerkzeuge schnell als wenig wirtschaftlich heraus. Ob eine E-Mail wirklich einen Euro kostet, wie der Autor überschlägig errechnet, ist eher nachrangig. Wichtig ist, dass er für ein wichtiges Thema sensibilisiert.
Neue Zürcher Zeitung, 20.5.2017

Der Artikel gibt einen guten Überblick, was Privatpersonen tun können, um ihre Computer weniger anfällig für Angriffe zu machen.
shz.de, 13.5.2017

Ein Bank-Kunde machte sich einen Scherz und schrieb im Namen des Aufsichtsratsvorsitzenden eine E-Mail an Jes Staley, den Vorstandsvorsitzenden der Großbank Barclays. Obwohl eindeutig zu erkennen war, dass die E-Mail nicht aus der Bank stammte, fiel der Vorstand auf die E-Mail herein. Es entwickelte sich ein E-Mail-Verkehr der Jes Staley nicht in gutem Licht erscheinen lässt.n-tv.de, 12.5.2017

Seiten