Presse zu E-Mail-Themen

Wer seinen Mailverteiler nicht im BCC versteckt, kann auch als Privatperson gegen den Datenschutz verstoßen. Das bekam ein Mann in Sachsen-Anhalt zu spüren, der regelmäßig Beschwerden, Stellungsnahmen und Strafanzeigen per E-Mail an Vertreter aus Wirtschaft, Presse und Politik versendet und dabei alle Empfänger für alle sichtbar im Verteiler aufführt. Er erhielt einen Bußgeldbescheid über 2.628,50 Euro.
Golem.de, 14.2.2019

Eine Studie des Portals "Boomerang" hat herausgefunden, welche Abschluss-Grußformel die höchste Antwortrate in den USA erhält. „Danke im Voraus“ führt danach mit 65,7% Antwortrate, gefolgt von „Danke“ (63 Prozent) und „Ich danke Ihnen“ (57,9 Prozent).
Cosmopolitan, 14.2.2019

Der US-E-Mail-Anbieter VFEmail wurde das Opfer eines Hackerangriffs. Gemäß Angaben des Unternehmens wurden alle Daten der in den USA stationierten Server des Unternehmens gelöscht – inklusive sämtlicher Backup-Systeme. Kunden, deren Daten in den USA gehostet wurden, haben somit alle nicht lokal gespeicherten E-Mails unwiederbringlich verloren. Ein Teil der Daten, die in den Niederlanden gehostet wurden, konnte gerettet werden.
ZDnet.de, 13.2.2019

Die Autorin hat unter dem Titel „E-Mail-Knigge fürs Büro“ wichtige Grundregeln für das Verfassen von E-Mail-Texten zusammengetragen.
Süddeutsche Zeitung, 13.2.2019

E-Mails bleiben das wichtigste Angriffstool für die Verbreitung von Malware und von Phishing. Besonders rasant nehmen die Zahlen von Betrugsversuchen (CEO-Betrug) per Mail zu: Im Vergleich zum dritten Quartal 2018 ist die Zahl dieser Attacken bei Unternehmen, die bereits 2017 betroffen waren, um 226 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahresquartal gar um 476 Prozent. Dies ist eines der Ergebnisse der neuen Quartalsanalyse von Proofpoint.
Datensicherheit.de, 12.2.2019

Laut der Studie „Der Kundenkontakt-Radar“ von PeterConnects belegt E-Mail mit 80 Prozent nach wie vor den ersten Platz der Kommunikationsmittel, wenn es um den Kontakt mit Kunden geht. WhatsApp, Facebook und Webchats liegen alle um die 20 Prozent.
Marketing-boerse.de, 6.2.2019

Laut dem Hasso-Plattner-Institut sind inzwischen Datensammlungen im Internet verfügbar, die insgesamt 2,2 Milliarden E-Mail-Adressen samt der zugehörigen Passwörter enthalten. Beim Indentity Leak Checker kann man nachprüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen ist.
Chip.de, 2.2.2019

Die Deutsche Post bietet an, alle Briefe an eine Privatadresse vorab zu öffnen, zu scannen und dann täglich auf das Handy oder den Computer des Adressaten zu senden. Die Originale schickt die Post hinterher. All das kostet während der Testzeit fünf Euro pro Monat.
Süddeutsche Zeitung, 1.2.2019

Gemäß einer Untersuchung von Hootsuite nutzen inzwischen 3,5 Mrd Menschen Social Media. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei zwei Stunden und 16 Minuten, das ist rund ein Siebtel der Zeit, die die Menschen täglich wach sind.
horizont.at, 31.1.2019

Im Impressum von Google ist eine E-Mail-Adresse angegeben. Doch E-Mails, die dort eingehen, werden von niemandem gelesen. Stattdessen erhält der Absender eine automatisch Antwort – das verstößt gemäß einem Gerichtsurteil jedoch gegen das Gesetz. maz-online.de, 31.1.2019

Im österreichischen Kanzlerwahlkampf setzte das Team von Kanzler Kurz vor allem auf E-Mail-Kommunikation. E-Mails würden eine hochgradige Individualisierung der Kommunikation ermöglichen und erlauben, „personalisierte Wahlprogramme“ zu versenden, die nur jene Dinge beinhalten, die den Empfänger direkt betreffen.Politik-Kommunikation.de, 28.1.2019

E-Mail-Anbieter müssen grundsätzlich damit rechnen, in einem Strafverfahren die IP-Adressen ihrer Nutzer an die Staatsanwaltschaft zu übermitteln. Die Speicherung muss aber nicht grundsätzlich erfolgen, sondern nur auf Aufforderung der Strafverfolgungsbehörden. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht.
Legal Tribune Online, 29.1.2019

Wer weniger Zeit in sozialen Netzwerken verbringt, der leidet auch weniger stark unter Gefühlen von Einsamkeit und Depression. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie der Universität Pennsylvania. Der Zusammenhang war schon in früheren Studien belegt worden, es war aber unklar, ob ein kausaler Zusammenhang besteht. In der jetzigen Studie reduzierten Probanten ihre Social-Media-Nutzung auf 10 Minuten pro Tag. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, für die es keine Einschränkungen der Social-Media-Aktivitäten gab, zeigte die Testgruppe nach drei Wochen deutlich weniger Anzeichen von Einsamkeit und Depressionen. t3n.de, 14.11.2018

Laut dem Ericsson ConsumberLab Insight Report nutzen aktuell über 3 Milliarden Menschen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Weltweit ist zwischen 2014 und 2018 die durchschnittlich in sozialen Netzwerken verbrachte Zeit um knapp 60 Prozent angestiegen: von 30 Minuten pro Tag im Jahr 2014 auf 47 Minuten im Jahr 2018. 70 Prozent der Nutzer denken, dass übermäßige Nutzung sozialer Netzwerke ungesund ist. werbewoche.ch, 31.10.2018

G+J EMS hat 1.141 deutsche Smartphone-Nutzer befragt. Demzufolge verwenden jüngere Nutzer täglich mehr als zwei Stunden auf ihr Handy. Bei jeweils 36 Prozent der Befragten geht der Griff in den ersten zehn Minuten nach dem Aufwachen, bzw. letzten zehn Minuten vor dem Einschlafen zum Smartphone. Unterhaltung und Information sind die wichtigsten Gründe für die Smartphonenutzung. wuv.de, 1.11.2018

Bei einer Service-Stichprobe bei deutschen Direktversicherern mussten die Tester im Durchschnitt rund 27 Stunden auf eine Antwort auf eine E-Mail-Anfrage warten. asscompact.de, 1.11.2018

Eine Umfrage der Bundesdruckerei zeigt, dass jedes zweite deutsche Unternehmen plant, in E-Mail-Verschlüsselung zu investieren. 40 Prozent setzen auf Transportverschlüsselung. Datenschutz-Praxis.de, 31.10.2018

Was für die allgemeine Korrespondenz schon lange gilt, gilt nunmehr auch für den Schriftverkehr von Versicherungskunden mit ihrer Versicherung. E-Mail hat den Brief als häufigste Kommunikationsform 2017 abgelöst. Mehr als vier von zehn Kundenschreiben erreichten die Versicherungsunternehmen per E-Mail. Der Brief liegt aber nur knapp dahinter. versicherungsjournal.de, 31.10.2018

Der Glasfaseranbieter M-net hat eine interessante Infographik veröffentlicht, die anzeigt, was im Internet innerhalb einer Minute geschieht. 3,4 Millionen Gigabyte rauschen durch die Leitungen, das meiste macht Social Media und Video aus. 195 Millionen versendeten E-Mails stehen „nur“ 38 Millionen WhatsApp-Nachrichten gegenüber.
gamestar.de, 25.10.2018

 

Das Landgericht München entschied, dass ein Kunde, der sich für einen Gratisaccount angemeldet hat, durchaus Werbe-E-Mails erhalten darf, die eine kostenpflichtige Version des Accounts bewerben. Wichtig ist, dass die Werbung im Zusammenhang mit der bisherigen Geschäftsbeziehung steht.e-recht24.de, 25.10.2018

Ein Anbieter von IT-Sicherheitstrainings ermittelte, welche Phishing-E-Mails zwischen Juli und September 2018 am häufigsten geöffnet wurden. E-Mails mit der Betreffzeile „Bitte überprüfen Sie Ihr Passwort“ führt mit 34 Prozent aller Klicks, gefolgt von „Sie haben eine Sprachnachricht“ (13 Prozent) und „Ihre Bestellung ist unterwegs“ (11 Prozent).
T-Online, 23.10.2018

Eine Datenhandelsfirma mit Profilen von mehr als 200 Millionen Menschen musste in der vergangenen Woche ein großes Datenleck eingestehen. Die Datenbank des US-Vertriebsdienstleisters Apollo war nach einem System-Update offenbar wochenlang frei im Internet zugänglich. Zu den vermutlich abgegriffenen Daten gehören mehr als 125 Millionen E-Mailadressen.
netzpolitik.org, 8.10.2018

Digital Shadows hat einen neuen Bericht über die unterschiedlichen Methoden bei BEC (=Business Email Compromise)-Angriffen veröffentlicht. Bei Untersuchungen fand Digital Shadows im Internet 12,5 Millionen E-Mail-Archive, die frei zugänglich sind. Über 33.500 E-Mail-Adressen von Finanzmitarbeitern zirkulieren im Netz, 83 Prozent inklusive Password.
Datensicherheit.de, 5.10.2018

Der E-Mail-Versand eines Gutscheins an einen bestehenden Kunden ist dann unzulässige Werbung, wenn in der E-Mail nicht individuell auf die bereits bezogenen Produkte und das beim Kunden zugrunde liegende Interesse eingegangen wird. Dies entschied das Landgericht Frankfurt.
LHR-Law, 21.9.2018

Barracuda erhob drei Monate lang bei 50 Unternehmen die Angriffe auf E-Mail-Konten. In dieser Zeit berichteten 38 Prozent der Teilnehmer von insgesamt 60 Angriffen. In über Dreiviertel nutzten die Angreifer die übernommenen Postfächer um im Unternehmen Phishing-Angriffe auf andere Personen zu tätigen.
datensicherheit.de, 21.9.2018

Forscher der Michigan State University begleiteten amerikanische Forscher zwei Wochen lang. Das Ergebnis: Manager müssen sich pro Tag 90 Minuten von E-Mail-Unterbrechungen erholen und kommen dadurch nicht mehr zu den wichtigen Dingen, die zu ihrer Führungsaufgabe gehört.
wallstreet online, 20.9.2018

Die aktuelle Version der Apple-Betriebssysteme überprüft die Identität seiner Nutzer – indem es das Anruf- und E-Mail-Verhalten analysiert und Informationen zu Apple-Servern sendet. Apple will damit Betrugsversuche im ITunes-Store verhindern. Laut Apple ist aus den Daten nicht das konkrete Verhalten der Apple-Nutzer erkennbar.
IT-Markt, 20.9.2018

In einer Umfrage der "Royal Society for Public Healt“ landete Instagram unter anderem deshalb auf dem letzten Platz aller sozialen Netze, weil es besonders schlecht in drei Kategorien abschnitt: Das Endlos-Scrollen durch die Timeline wirkt sich negativ auf den Schlafrhythmus aus. Außerdem transportiert es oftmals unrealistische Körperbilder für junge Menschen. Und nicht zuletzt befeuert Instagram massiv das sogenannte FOMO-Problem. Die Angst etwas zu verpassen ("Fear Of Missing Out") beeinträchtigt viele Nutzer erheblich negativ.
DerStandard.at, 18.9.2018

Gemäß einer AKAD-Studie nutzen 40 Prozent aller Pendler mit einem Fahrweg von 60 Minuten die Fahrzeit zum Arbeiten. 44 Prozent bearbeiten E-Mails am Samstag, 32 Prozent sogar am Sonntag. Mehr als 40 Prozent haben ihre E-Mails auch schon mal in Bett bearbeitet. In Summe arbeiten sie pro Woche damit ca. 7,5 Stunden unbezahlt. Allerdings aus freien Stücken, wie sie sagen.
t3n.de, 18.9.2018

Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Aufforderung zur Bewertung einer erbrachten Leistung, unzulässige Werbung ist, wenn sie gemeinsam mit der Rechnung in einer E-Mail versandt wird. Der Kunde habe nicht die Möglichkeit, der Werbung per E-Mail zu widersprechen. Bei Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten, am Geschäftsführer zu vollziehen.
heise.de, 16.9.2018

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