Studie

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Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben eine klare Korrelation zwischen einer materialistischen Einstellung und der Anzahl der Facebook-Freunde und Likes festgestellt. Je mehr Freunde, desto materialistischer ist die Grundeinstellung. Forscher vermuten, dass selbst die Freunde für das „Möglichst-Viel-Haben-wollen“ instrumentalisiert werden. Die Forscher sehen es auch als möglich an, dass Facebook materialistisches Denken fördert. Die Korrelation ist eindeutig, was aber nicht zwingend bedeutet, dass es einen Ursache-Wirkungszusammenhang geben muss.

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Eine Umfrage des Instituts für Angewandte Psychologie bei 600 Personen ergab, dass 68 Prozent der Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Für 57 Prozent ist der berufliche Alltag leichter geworden. Die Arbeitszeit wird von ca. 75 Prozent flexibler gestaltet. 46 Prozent sind auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar – wobei jeder Vierte nervös wird, wenn er offline ist. Fast die Hälfte gibt an, dass sich ihr Gesundheitszustand durch die Digitalisierung verschlechtert hat; 46 Prozent können schlechter schlafen.

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Eine Umfrage des Pew Research Center in den USA ergab, dass 26 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner über zwei oder mehr Social-Media-Sites Nachrichten konsumieren. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 18 Prozent, 2013 gar bei nur 15 Prozent. Auf wie viele unterschiedliche Social-Media-Sites ein Anwender zugreift hängt stark vom Netzwerk ab. 50 Prozent der Facebook-Nutzer informieren sich einzig und alleine über Facebook.

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